Ist Ihr PC oder Notebook mit einem Trojaner oder Computervirus infiziert? Sind Ihre Daten verschlüsselt? Ungewöhnliche Pop-ups, ein plötzlich langsames System, gesperrte Dateien oder eine Lösegeldforderung? Jetzt zählt schnelles, aber überlegtes Handeln.
✓ Das sollten Sie tun
- System sofort abschalten bzw. vom Netzwerk trennen – aktive Schädlinge richten laufend weiteren Schaden an
- Wichtige Passwörter ändern – von einem sauberen Gerät aus
- Rufen Sie mich direkt an: 0711 / 35 88 55 8 – Sie sprechen sofort mit mir, nicht mit einer Hotline
✗ Auf keinen Fall
- Bei Ransomware nicht vorschnell zahlen – oft lassen sich Daten anders wiederherstellen
- Nicht weiterarbeiten, solange das System infiziert ist
- Bei geschäftlichen Daten keine Selbstversuche – ein halb bereinigtes System bleibt ein Risiko
Verschlüsselungs-Trojaner (Ransomware)
Schädlinge wie TeslaCrypt oder Locky gehören zur sogenannten Ransomware: Sie verschlüsseln Ihre Dokumente, Fotos und Datenbanken und fordern Lösegeld. TeslaCrypt gelangt meist über einen E-Mail-Anhang auf das System und verschlüsselt nach und nach alle erreichbaren Dateien – auch auf Netzlaufwerken. Locky verbreitet sich über gefälschte E-Mails mit manipulierten Word-Dateien. Wichtig: Beim ersten Verdacht das System sofort ausschalten, damit die Verschlüsselung nicht weiterläuft.
Meine Vorgehensweise
- Analyse des Befalls – welcher Schädling, welche Systeme sind betroffen?
- Datensicherung, bevor am System gearbeitet wird
- Bereinigung des Systems bzw. saubere Neuinstallation
- Wiederherstellung Ihrer Daten aus Backups oder per Datenrettung
- Absicherung, damit es nicht wieder passiert
Gerne bin ich für Viren-Entfernung, Entschlüsselung und Trojaner-Beseitigung im Großraum Stuttgart auch vor Ort unterwegs – oder Sie bringen das betroffene System vorbei. Ich, Benjamin Riedel, kümmere mich persönlich um Ihr Anliegen.
Beispiel: der „Bundespolizei-Trojaner"
Ein Klassiker: Der Bildschirm wird gesperrt, angeblich von der „Bundespolizei", und eine Strafzahlung wird gefordert. Dahinter steckt keine Behörde, sondern Erpressungssoftware – die sich zuverlässig entfernen lässt, ohne zu zahlen.

Ursachen & Vorbeugung
Die häufigsten Einfallstore – und wie Sie sie schließen:
Typische Ursachen
- Fehlende Sicherheits-Updates von Betriebssystem und Programmen
- Anhänge und Links in Phishing-Mails
- Surfen auf unsicheren Seiten, infizierte Downloads
So beugen Sie vor
- Updates regelmäßig einspielen
- Seriöse Antivirenlösung und Firewall einsetzen
- Regelmäßige Backups auf getrennten Medien
Trojaner selbst entfernen – oder machen lassen?
Einfache Adware lässt sich mit aktuellen Virenscannern oft selbst entfernen. Bei Ransomware, Rootkits oder wenn geschäftliche Daten betroffen sind, rate ich davon ab: Der Aufwand ist hoch und das Risiko eines Datenverlusts oder eines weiterhin unsauberen Systems zu groß. Im Zweifel kurz anrufen – ich schätze die Lage ehrlich ein.
Aus echten Angriffen lernen
Auch bekannte Organisationen sind regelmäßig Ziel – und fast immer war der Einstieg vermeidbar:
- WannaCry (2017): die Ransomware legte weltweit Systeme lahm – in Deutschland unter anderem die Anzeigetafeln der Deutschen Bahn. → Sicherheitsupdates zeitnah einspielen; der schützende Patch war längst verfügbar.
- Uniklinik Düsseldorf (2020): ein Verschlüsselungsangriff legte die Klinik lahm, die Notaufnahme musste sich abmelden. → Bekannte Schwachstellen an Fernzugängen sofort schließen.
- Colonial Pipeline, USA (2021): die größte Benzin-Pipeline der USA stand still, es kam zu Panikkäufen. → Ein einziges altes Zugangspasswort ohne Zwei-Faktor-Schutz genügte den Angreifern.
- Continental (2022): die Ransomware-Gruppe LockBit stahl rund 40 Terabyte Daten. → Angreifer sind oft wochenlang unbemerkt im Netz – Überwachung und Netz-Segmentierung sind entscheidend.
- Kommunale IT Südwestfalen (2023): ein Angriff auf einen IT-Dienstleister legte über 70 Städte und Gemeinden gleichzeitig lahm. → Dienstleister und Lieferketten absichern, Backups getrennt aufbewahren und regelmäßig testen.
Aktuelle Ransomware-Gruppen wie LockBit oder BlackCat (ALPHV) kombinieren genau diese Wege: Phishing, Datendiebstahl und Verschlüsselung. Der beste Schutz bleibt: aktuelle Systeme, geschulte Mitarbeiter, getestete Backups und eine sauber abgesicherte IT – genau dabei unterstütze ich Sie, auch mit dem IT Health Cockpit.
Häufige Fragen zur Trojaner- & Virenentfernung
Meine Daten sind verschlüsselt – soll ich das Lösegeld zahlen?
Bitte nicht vorschnell. Eine Zahlung ist keine Garantie und finanziert die Täter. Oft lassen sich Daten aus Sicherungen oder über spezialisierte Verfahren wiederherstellen. Rufen Sie an, bevor Sie zahlen – ich prüfe die Möglichkeiten.
Sind nach der Bereinigung alle meine Daten weg?
Nicht zwangsläufig. Vor jeder Bereinigung sichere ich Ihre Daten. Je nach Befall werden sie anschließend aus dem Backup oder per Datenrettung wiederhergestellt.
Kommen Sie auch in die Firma?
Ja, im Großraum Stuttgart bin ich für die Viren- und Trojaner-Beseitigung auch vor Ort unterwegs. Alternativ bringen Sie das betroffene Gerät in meine Werkstatt.
Wie schütze ich mich künftig?
Aktuelle Updates, eine gute Antivirenlösung, getestete Backups auf getrennten Medien und Vorsicht bei E-Mail-Anhängen. Für Firmen richte ich auf Wunsch ein durchdachtes Sicherheits- und Backup-Konzept ein.
Woher meine Kunden kommen
Aus Stuttgart und allen Stadtteilen sowie den umliegenden Städten im Großraum Stuttgart – von Esslingen über Ludwigsburg und Waiblingen bis Böblingen und Sindelfingen.
